foto1
foto1
foto1
foto1
foto1
+049 7224 65 00 41
info@fewie.de

 

Der legendäre "Zimmer-Karl"

Tradition verpflichtet

Nur wenige handwerkliche Betriebe können auf eine so lange und traditionsreiche

Vergangenheit zurückblicken. Anno 1838 wurde die Zimmerei Wieland von Franz

Anton Wieland I. gegründet. 50 Jahre lang führte er den Betrieb, bis er von

Franz Anton Wieland II. übernommen wurde. Viel zu früh, im Alter von nur 50 Jahren,

verstarb Franz Anton Wieland II.. Sein größter Stolz waren die Zimmerarbeiten für die

Kirche in Reichental, deren Fertigstellung er leider nicht mehr erleben durfte.

                                                                                        

Die Kirche in Reichental(erbaut 1897-1900)        Mit nur 19 Jahren übernahm Karl Wieland 1898 den Zimmereibetrieb. Auch heute 

        noch ist er in Reichental und Umgebung unter seinem Spitznamen "Zimmer-Karl"

        bekannt. Unter seiner 55 Jahre dauernden Leitung entstanden zahlreiche Gebäude,

        die bis zum heutigen Tag  Zeugnis einer soliden Zimmermannskunst sind. Zu diesen

        Gebäuden zählen das  Rathaus in Reichental, das Orgelfelsenhaus, die Haselgrund-

        hütte und die Kirche in Langenbrand, um nur einige zu nennen. 1953 übernahmen

        Eugen und Franz Wieland die Zimmerei. Der Firmenname wurde umbenannt in

"Zimmerei und Schreinerei Eugen und Franz Wieland". Beide hatten der Handwerkskammer in Karlsruhe ihre Meisterprüfung

abgelegt und führten das Unternehmen erfolgreich weiter. Mit zunehmender Mobilität erweiterte sich der Kundenkreis und es kamen

Kunden aus dem vorderen Murgtal und sogar bis Karlsruhe hinzu.

 

Der nächste Inhaber in der langen Firmengeschichte war Helmut Wieland. Unter seiner

Leitung wurde die Zimmerei ausgegliedert Das Wohnhaus Karl Wieland in Holzskelettkonstruktionund fand ihr neues Zuhause am Ortseingang

von Reichental, wo sich das Betriebsgelände auch heute noch befindet. Neue Maschinen

und Arbeitstechniken brachten eine Modernisierung des Betriebes und sorgten für eine

grundlegende Wandlung des Zimmereihandwerks. Weitere Geschäftsbereiche wurden

erschlossen: Fassadenarbeiten, Rigips-Trockenausbauten, Innenausbauten von

Industriehallen und komplette Dachsanierungen mit Lattung und Ziegeleindeckung.

Zeugen dieser Zeit des Wandels sind u. a. die Einsegnungshallen in Lautenbach und

Staufenberg, das Feuerwehrgerätehaus und die Sparkasse in Hilpertsau, das Fachwerkhaus Peter und das Wohnhaus Hermann in

Reichental sowie das moderne Holzhaus Karl Wieland in Gernsbach.

 Das Betriebsgelände in Reichental

Im März 2000 übergab Helmut Wieland das Unternehmen an seinen Sohn Ferdinand.

Ferdinand Wieland ist Betriebswirt des Handwerks und legte 1989 vor der Handwerks-

kammer in Karlsruhe seine Prüfung als Zimmerermeister ab. 1994 absolvierte er die

Prüfung zum Dachdeckermeister und mit der Übernahme der Zimmerei kam ein

weiteres Geschäftsfeld, die Dachdeckerei, hinzu.

Seit der Übernahme im Jahr 2000 wird Ferdinand Wieland von seiner Frau im  

Büro unterstützt. Durch eine Weiterbildung im Jahr 2006 kann sich Frau Wieland  Betriebswirtin des Handwerks nennen.

 

Da Ferdinand Wieland sich stetig weiterbildet und sein Wissenstand ständig aktualisiert, konnte im Jahr 2011 ein weiteres wichtiges

Geschäftsfeld zu den Arbeiten hinzugefügt werden..

Es gab nun die Zimmerei & Dachdeckerei & Blechnerei Ferdinand Wieland.

Seit 2010 ist auch schon die älteste Tochter in der Firma mit dabei und übernimmt als gelernte Bürokauffrau die Büroarbeiten.

Die jüngste Tochter arbeitet seit September 2015 als Auszubildende zur Zimmerin in dem Familienunternehmen.